Rundbrief Mai 2022

Seele im Gulag

Seele im Gulag

Es gibt einen zeitlosen Gulag im Häuslichen, im Innerfamiliären, der zum Tod des Seelenlebens führt. In ihrem Buch „Der gemiedene Schlüssel“ stellt die Psychologin und „Kindheitsforscherin“ (so bezeichnet sie sich selbst) Alice Miller neben anderen auch zwei Biographien vor, aus denen in den späteren Jahren Tyrannei einerseits und Wohlwollen dem Leben gegenüber andererseits hervorgegangen sind. Sie schildert zwei Charaktere, die der Öffentlichkeit gut bekannt geworden sind: Stalin und Gorbatschow. Das Kindheitsschicksal des Einzelkindes Stalin trägt grausame und sadistische Züge. Alice Miller schreibt: „Ein Einzelkind, das täglich von seinem betrunkenen Vater geschlagen wird, ohne dass ihn jemals ein helfender Zeuge in Schutz nimmt, weiß nie, wann sein Ende gekommen ist, erwartet ständig, dass es im nächsten Moment von dem viel stärkeren Mann umgebracht wird. Dieses vom Kind verdrängte Gefühl führte beim erwachsenen Stalin zu seiner Paranoia, d. h. zur wahnhaften Vorstellung, alle würden nach seinem Leben trachten. Daher ließ der Diktator in den 30er Jahren Millionen Menschen in die Lager bringen oder hinrichten.“ Stalin wusste nicht wirklich, warum er zum millionenfachen Mörder wurde. Seine kindliche Seele erlebte den Gulag des Häuslichen als das Gesicht des Lebens: die Missachtung des Menschlichen wurde für ihn zur Normalität! Diese pathologische Entwicklung der Persönlichkeit beobachten wir bei nahezu allen Autokraten. „Macht wird zum einzigen Mittel, sich absolute Sicherheit zu verschaffen und gegen die nächste Unsicherheit zu wappnen.“ (Arno Gruen) Gorbatschow dagegen erlebte eine andere Kindheit. Seine Eltern und Großeltern waren liebesfähige Menschen. Ein freundlicher und friedlicher Umgang miteinander prägte die familiäre Atmosphäre – trotz der bescheidenen und belasteten Lebensbedingungen. Alice Miller schreibt weiter: „Gorbatschows Kindheit liefert einen Beweis mehr, dass auch die schwersten materiellen Entbehrungen den Charakter des Kindes nicht schädigen, solange seine Integrität nicht durch Heuchelei, Mißhandlungen, Züchtigungen, Demütigungen seelischer Art verletzt wurde.“

Gulag bedeutet heute mehr als das zynische Programm eines „Umerziehungs- und Arbeitslagers“ (Solschenizyn) sowjetischer Herkunft. Es ist vielmehr einer der heimtückischsten Akronyme, hinter dem sich die mörderischen Eingriffe in Leib und Seele der Ohnmächtigen und hierarchisch Hilflosen verbergen. Gulag heißt heute: die Identität des Anderen zu zerbrechen. Das missbrauchte und wehrlose Kind, die erniedrigte PartnerIn, der von den Medien Diffamierte – sie alle werden in ihrer Würde verletzt. Wer jedoch seelische Morde begeht, entmündigt sich selbst und lebt fern von jeglicher wahrer Empfindungstiefe. Diese menschliche Destruktivität offenbart sich in den paranoiden Zügen, von denen die Handlungsantriebe gesteuert werden. Das Lebensprinzip der emotional Entfremdeten verwirklicht sich, indem es Ohnmacht in Macht verwandelt. Ein machtsüchtiger Mensch ist in Wahrheit seelisch heimatlos; dieses Vagabundentum ermuntert ihn, Befehle zum Quälen und Töten zu erteilen. Seine soziale Ungeborgenheit lässt ihn dauerhaft hilflos erscheinen. Für den Machtberauschten ist Leiden eine seelische Niederlage. Deshalb ist ihm auch das Mitleiden fremd.   

Wo das Mitfühlen unterdrückt wird, kann ein Mensch innerlich nicht frei sein, denn er steht nicht zum wirklichen Menschsein. Führende, die ihre empathischen Wurzeln verloren haben, laufen Gefahr, sich von sich selbst zu entfremden. Wir werden erst seelisch reifen, wenn wir das Feinddenken überwunden und eine neue Bewusstseinsentwicklung zugelassen haben.

Das sind besonders wichtige Ziele unserer Seminararbeit!

Seminare im Fuggerhaus

Vor 12 Monaten sind wir mit unserem Seminarbetrieb ins Fuggerhaus nach Augsburg umgezogen. Wenn die Teilnehmer in diesen Tagen davon schwärmen, wie ruhig die Atmosphäre im Serenadenhof, wie schön die Abendstunden im Damenhof sind, fühlen wir uns mit unserer Entscheidung sehr bestätigt. Anreise, Unterkunft, Verpflegung – vieles im Seminarbetrieb ist einfacher und moderner geworden. Auch wenn Corona nicht aus der Welt ist und die nächsten Krisen uns im Alltag bedrücken, sind wir dankbar, dass wir in den zurückliegenden Monaten in Präsenzveranstaltungen gut und gesund arbeiten konnten. Wie wir von einigen KollegInnen und befreundeten Instituten vernehmen, sind wir – wie alle in der Veranstaltungsbranche – von etlichen kurzfristigen Umbuchungen und manchem Zögern bei Buchungen betroffen. Zugleich nehmen wir wahr, dass sich das Interesse an Weiterbildungen in rein digitaler Form branchenweit in Grenzen hält, weil es an Grenzen stößt. So sehr wir die Vorzüge von Zoom & Co. vor allem für Coachings und Meetings schätzen, so gewinnbringend ist das Arbeiten in der persönlichen Begegnung.

Sie kennen das Fuggerhaus nicht? Besuchen Sie uns gerne!

Konfliktdynamik Vortrag

Friedrich Glasl gilt als einer der renommiertesten Konfliktforscher unserer Zeit. Bekannt geworden ist er vor allem für sein neunstufiges Modell zur Eskalation von Konflikten („Kellertreppe der Entzivilisierung“), wie wir es auch in unserem Seminar „Konfliktkompetenz“ vermitteln. Glasl hat im März online einen zweistündigen Vortrag über die Konfliktdynamik und Friedenschance in der Ukraine gehalten. Wer Interesse daran hat, die neun Konfliktstufen anhand des Ukrainekonflikts diskutiert zu sehen, dem sei der wissenschaftlich und historisch fundierte Vortrag wärmstens empfohlen.

Hier geht es zum Vortrag.

Kirchner-Seminare bald klimaneutral

Fast ist es geschafft! Wir sind seit einiger Zeit damit beschäftigt, unseren kompletten Seminarbetrieb auf seine Klimaneutralität hin zu untersuchen. Durch Ökostrom, regionale Getränke/ Verpflegung oder klimaneutrales Reisen mit der Deutschen Bahn erfüllen wir schon etliche Voraussetzungen. Um alle weiteren Schritte kümmert sich momentan eine externe Auditierung. Mehr dazu an dieser Stelle, sobald wir das Zertifikat haben.

Eine Bitte: Bewertung bei Google Maps

Haben Sie gute Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit uns gemacht? Und haben Sie zufälligerweise einen Google-Account? Dann würden Sie uns einen riesigen Gefallen erweisen, wenn Sie bei Google Maps eine positive Bewertung für Kirchner-Seminare hinterlassen. Das wäre unserer Sichtbarkeit am neuen Standort in Augsburg sehr dienlich. Vielen Dank!

Zur Google-Bewertung.

Zitat aus unseren Seminarinhalten:

„Wo Rivalität und Wettbewerb die menschliche Identität bestimmen, gerät der Einzelne in den Sog der Selbstentfremdung.“     

Rundbrief Februar 2022

Neue Seminarreihe: Motivanalyse mit ID37

Neue Seminarreihe: Motivanalyse mit ID37

„Wissen Sie, ich bin ein gelber Typ, daher also mein kreatives Chaos …“ haben Sie vielleicht auch schon mal gehört. Das DISG-Modell ist neben MBTI, Insights oder Reiss-Profil momentan sicher das bekannteste, um den Charakter in der beruflichen Welt zu vermessen. Unsere Skepsis gegenüber diesen Tests ergibt sich dann, wenn sie allzu vereinfachend die individuelle Persönlichkeit beschreiben wollen.

Einen erfrischend anderen Weg geht ID37. Im Unterschied zu den meisten bekannten Verfahren orientiert es sich nicht am äußeren Verhalten einer Person und will folglich auch keine Typologie sein, sondern konzentriert sich auf eine Bedürfnis- und Motiv-Analyse. Welche wesentlichen Lebensmotive liegen unserem Verhalten zugrunde? 16 verschiedene Motive werden online getestet, und von Autonomie über Sicherheit und Einfluss bis zur sozialen Anerkennung ergibt sich ein individuelles Profil.

Diesen Ansatz finden wir insofern überzeugend, weil er sich sehr wertfrei gibt und er ausreichend individuell ist. Das Verfahren wurde von Psychologen und Testdiagnostikern an der Universität Luxemburg entwickelt.

Weshalb beschäftigen wir uns bei Kirchner-Seminare überhaupt mit diesem Thema? Die Persönlichkeit des Einzelnen in ihrer Individualität und Integrität zu sehen, ist seit 50 Jahren unser Zugang zum Verstehen von Kommunikation. Zugleich nehmen wir seit Jahren ein gestiegenes Interesse an Modellen wahr, die helfen zu erkennen, was das Handeln von uns selbst und anderen antreibt. Zumindest dann, wenn Empathie, Geduld und Selbstbeobachtung rar sind.

Sebastian Kirchner hat sich dem Thema Persönlichkeits- und Motivanalyse in firmeninternen Veranstaltungen bereits seit längerem gewidmet. Ergänzend zu unseren bewährten „Rhetorik und Dialektik“-Seminaren bieten wir nun offene Veranstaltungen und Coachings zum ID37 Persönlichkeitsprofil an. Schwerpunkte sind die Auseinandersetzung mit den eigenen Lebensmotiven, die Konsequenzen für den Führungsalltag und wie Kommunikation adressatengerecht (etwa mit Kunden, Lieferanten und internen sowie externen Gesprächspartnern) gestaltet werden kann. Wie die Zusammenarbeit innerhalb eines Teams gelingt oder welche Folgen unterschiedliche Lebensmotive im Privaten für die Partnerschaft haben, ergänzen das Angebot.

Zitat aus unseren Seminarinhalten

„Beobachten, ohne zu bewerten, ist die höchste Form menschlicher Intelligenz.“ (Jiddu Krishnamurti)

Rundbrief Januar 2022

Düstere Zeiten?

Düstere Zeiten?

Auf La Palma ist ein Phänomen sichtbar geworden, das die Bewohner zunächst nicht in ihre schmerzerfüllte und traurige Realität einordnen konnten. Der Natur ist es gelungen, dem geschundenen Menschen die Hand zu reichen. Viele haben es wie ein Wunder erlebt: Die von der Vulkanasche abgenagten Bäume beginnen sanft zu grünen. Sie geben ihren schaurigen Astskeletten eine neue Kontur. Es scheint, als seien wir selbst in der Tragik materieller und seelischer Hilflosigkeit von den Kräften des Lebens nicht getrennt.

In den Wirren der Abreise amerikanischer Familien aus Kabul blieb ein fünfmonatiger Säugling zunächst unbemerkt am Straßenrand liegen. In Amerika angekommen, versuchten die Eltern, den Verbleib ihres Kleinkindes ausfindig zu machen – vergeblich. Erst ein afghanischer Taxifahrer entdeckte das weinende Kleinkind, nahm es zu sich und „vergrößerte“, wie er der Presse mitteilte, geradezu selbstverständlich seine Familie aus Liebe zum Leben. Aus der Anonymität tritt plötzlich das Lebensrettende hervor, das mit seiner ungeahnten Kreativität zur Entfaltung drängt.

Wie düster und gar verdunkelt wir bestimmte Lebensphasen durchschreiten, liegt auch in der Beschaffenheit unseres Inneren verborgen. Kritisch ermahnt uns daher der indische Philosoph Krishnamurti mit folgenden Worten: „Kein Staatsmann, kein Lehrer, kein Guru; niemand kann Sie innerlich erstarken, im weitesten Sinne gesunden lassen. Solange Sie in Unordnung sind, solange Sie Ihr Haus (der Persönlichkeit) nicht in rechtem Zustand halten, werden Sie sich immer einen äußeren Propheten erschaffen, und er wird Sie immer in die Irre führen. Ihr Haus ist in Unordnung, und niemand im Himmel oder auf Erden kann Ordnung in Ihr Haus bringen. Wenn nicht Sie selber das Wesen der Unordnung, des Konflikts, das Wesen der Teilung begreifen, wird Ihr Haus, das Sie selber sind, immer in Unordnung, im Kriegszustand bleiben.“ (Quelle: „Selbstgespräche“)

Ist es nicht eine unserer Lebensaufgaben, die Düsterheit, die unseren Blick aus Angst zerstückelt, in ihre Dunkelkammer zu verweisen, damit sie dort sich selbst regiere? Weltweit jedoch erleben wir gegenwärtig eine Eintrübung unseres kollektiven Lebensgefühls, das unsere Handlungsimpulse lähmt und erstickt. Es sind in mehrfacher Hinsicht „extrem dunkle Zeiten“, wie es der Philosoph Markus Gabriel kürzlich ausgedrückt hat. Er befürchtet, dass „ohne moralischen Fortschritt die Selbstausrottung der Menschheit drohe“. Wer aber soll moralischen Fortschritt gebären, wenn sich in ihm Sanftmut und Radikalität paaren? Wenn die Masse der vermeintlichen „Spaziergänger“ ihr plagiiertes Halbwissen in die zerschlagenen Schaufensterscheiben skandiert? So manchem Zeitgenossen fällt es schwer, in all diesem Konflikttreiben noch etwas Fürsorgliches und Verantwortungsvolles zu erblicken. Eher scheint sich besonders eine Erkenntniss der Dialektik zu bewahrheiten, dass mit emotionalisierten Gruppen kein seriöses Gespräch möglich ist!

Ihr fanatisches Gebaren hat sie blind gemacht. Permanente Behauptungen, oftmals im Gewand der Lüge, ersticken den Dialog, weil sie unversöhnliche Meinungsfronten schaffen. „Die Massen sind etwas degradiert Menschliches; sie sind ein degradierter Zustand des Menschlichen…Eine Erziehung der Massen ist nicht möglich…Nur der Einzelmensch, die Person ist erziehbar…Es gilt, uns diesem Zustand der Erniedrigung oder Selbstentfremdung zu entziehen.“ Dies ist heute dringend notwendig, weil die Massen ihrem Wesen nach fanatisierbar sind. (Gedanken von Gabriel Marcel in „Die Erniedrigung des Menschen“)

Vor allem sind jene Zeiten düster, in denen der Einzelne sein Wissen kultiviert, es ihm aber an Einsicht mangelt. Ohne die Bereitschaft zur Einsicht allerdings ist keine wirkliche psychische Entwicklung möglich. Erst die Einsicht, das Hineinschauen in unsere persönliche Innenwelt, offenbart uns, wie geborgen wir in der Seelentiefe wohnen. Darauf kann unsere Intellektualität keine zuverlässige Antwort geben. Denn sie ist selbst dem Regulativen unterworfen, von dem sie ihre Gültigkeit empfängt.

Das Düstere in der Welt- und Lebensbetrachtung erwächst dem Einzelnen aus einem kranken Bewusstsein. Vom Depressiven erniedrigt, vom Fanatischen umzingelt und in die Empathieleere geworfen zu sein, entwürdigt unseren Seelengrund. Wo jedoch der Selbstwert einen Menschen trägt, wird das Dunkle nur als vorüberwehender Schleier wahrgenommen, hinter dem sich das unauslöschlich Lichtvolle verbirgt.

Termine 2022 im Fuggerhaus

Nach bald zwei Jahren Corona können wir als eine Erkenntnis festhalten: Für unser Ziel der Entwicklung kommunikativer Kompetenzen wird sich das digitale Format nur bedingt etablieren. Denn obgleich wir für firmeninterne Veranstaltungen regelmäßig digitale Angebote unterbreiten und durchführen, für Seminare und Workshops bevorzugen unsere Kunden eindeutig die Begegnung in Präsenz. Das stimmt uns weiterhin zuversichtlich, auch wenn angesichts der Omikron-Wand die eine oder andere Teilnahme verschoben wird. Um Ihnen einen Überblick über alle Termine der offenen Seminare zu bieten, haben wir sie nun nochmals übersichtlich dargestellt.

Terminübersicht 2022

Neues Buch 1: Demut und Stille

Baldur Kirchner hat sich im letzten Jahr intensiv mit dem Thema Demut beschäftigt und ein neues Buch vorgelegt: „Demut und Stille. Sich selbst neu begreifen“. Das Buch widmet sich in philosophisch und spirituell anregender Weise menschlichen Ur-Themen und gibt Impulse zur Haltung gegenüber sich und der Welt. Es ist im Dezember erschienen und kostet 14 Euro. Interessenten können es über uns beziehen.

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Neues Buch 2: #Rhetorik überarbeitet

Da nach weniger als 24 Monaten bereits die erste Auflage sowie der Nachdruck vergriffen waren, hat Alexander Kirchner das Buch „#Rhetorik. Ein Handbuch für alle, die etwas zu sagen haben“ überarbeitet und um ein Kapitel zum Thema „Rhetorik im digitalen Raum“ ergänzt. Die Handelsblatt Fachmedien haben nun die 2. Auflage publiziert. Das Buch gibt einen sehr soliden Überblick über die wesentlichen Gedanken zur Rhetorik und enthält viele Übungen und eine iOS-App zur praktischen Umsetzung.

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Personalentwicklung, quo vadis?

Mit großem Interesse lesen wir Woche für Woche den Newsletter Managementwissen online von unseren erfahrenen Kollegen Johannes Thönneßen und Thomas Webers. Der Rundbrief informiert als eine Art Presseschau über Themen aus der Managemententwicklung und diskutiert kritisch aktuelle Trends aus dem HR-Umfeld. Für alle Mitarbeiter:innen in der Personalentwicklung mag ein jüngst erschienenes Zweigespräch über die Anforderungen an heutige Personalentwicklung interessant sein.

Hier geht es zum Artikel.

Zitat aus den Seminaren zur Wesenstiefe:

„Nur die lichterfüllte Seele vermag der Mitwelt ein sicheres Geleit zu bieten.“ (Augustinus)

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