Kontemplation

Verweilen in Schweigen und Stille

Kontemplation bedeutet das Beschauen der eigenen Innenwelt. Das geschieht wortlos, bildlos und dem Dasein hingegeben.
Kontemplation ist die Urform der Psychotherapie. Das ist sie deshalb, weil seelisches Heilwerden im Innenleben beginnt. Der kontemplative Weg führt in den persönlichen Wesensgrund, um unsere Seele, die dort „wohnt“, zu berühren.
Nur die kontemplative Selbsterfahrung vermag eine Änderung in uns zu bewirken.

Im kontemplativen Erleben treten Ereignisse auf, die mit menschlicher Sprache nicht beschrieben werden können. Durch das Versunkensein in uns selbst, eingebettet in das   Schweigen und in die behütende Stille, öffnet sich unsere Innenwelt, in der es weder Zeit noch Raum gibt.

Kontemplation ist schließlich der Aufbruch zu einer Innerlichkeit, die uns den Alltag zwar aktiv, aber dennoch behutsam und sanft erleben lässt.

Kontemplation I – Urvertrauen und Selbstvertrauen
Kontemplation II – Die Ängste des Menschen
Kontemplation III – Das Selbst und das Göttliche

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